Der Name „coppiette“ (wörtlich übersetzt „Paare“) leitet sich aus der Herstellungstechnik ab. Das Eselsfleisch wird zum Trocknen in der Mitte zusammengefaltet und an einer Schnur vor das Feuer gehängt. Diese Technik entstand aus der Notwendigkeit heraus, das Fleisch so lange wie möglich aufbewahren zu können; - speziell im Winter oder in der Transhumanz (=eine Form der Fernweide- oder Wanderviehwirtschaft).
Im Lazio wurde während der Transhumanz das Fleisch in kleine Streifen geschnitten und vor dem Feuer in den Hütten getrocknet, damit man es während der Wanderung verzehren konnte.
Im alten Rom wurde das Fleisch in den „Osterie“ in mit roten Bändern geschmückten Strohkörbchen serviert.